Deutsche Transalpine Oelleitung GmbH

Die Deutsche Transalpine Oelleitung GmbH mit Sitz in München ist die deutsche Ländergesellschaft des TAL-Konzerns und ist für den Betrieb der Transalpine Pipeline auf deutschem Boden, das Tanklager in Lenting sowie die Pumpstationen entlang der Pipeline-Trasse verantwortlich.

Die Gesellschaft wurde 1965 gegründet, und 1967 erreichte die erste Lieferung Rohöl das Tanklager in Lenting bei Ingolstadt.
1972 fusionierte Deutsche Transalpine Oelleitung GmbH mit der Rhein-Donau-Oelleitung GmbH.

Auf bayerischem Boden verläuft die Pipeline durch das Inntal, dann westlich an Rosenheim und Wasserburg vorbei und dann in nördlicher Richtung zu den Raffinerien in Vohburg und Ingolstadt.

Im Tanklager in Lenting bei Ingolstadt endet der Pipeline-Abschnitt TAL-IG. Das Tanklager verfügt über sieben Tanks mit einer Gesamtkapazität von 318.000 m3.

Die Tanks dienen ausschließlich der Zwischenlagerung bevor das Rohöl durch die  Abschnitte TAL-OR und TAL-NE gepumpt wird.

Der Abschnitt TAL-OR verläuft ab Ingolstadt in westlicher Richtung über Nördlingen, Aalen und Schwäbisch-Gmünd nach Karlsruhe. Die Pipeline versorgt die Ölraffinerie am Oberrhein (MiRO) und arbeitet mit maximal drei Pumpstationen. Jede davon verfügt über zwei 1.600 kW starke, in Reihe geschaltete Rotationspumpen. Die derzeitige Jahreskapazität (mit drei Pumpstationen) liegt bei 14 Millionen Tonnen und könnten nach Aktivierung zwei weiterer Pumpstationen auf 17 Millionen Tonnen gesteigert werden.

Über den Abschnitt TAL-NE versorgt das Tanklager Lenting mit Hilfe von Boosterpumpen die Raffinerie in Ingolstadt sowie die Bayernoil-Raffinerie in Neustadt. Dieser Pipeline-Abschnitt hat eine jährliche Durchlaufkapazität von 14 Millionen Tonnen.