News



Transalpine Ölleitung investiert zwei Millionen Euro in Kienburg

Im Rahmen eines groß angelegten Projektes rüstet die TAL Stationen entlang der gesamten Pipeline in Italien, Österreich und Deutschland auf. Bereits im Vorjahr wurde mit dem Umbau der Schieberstationen begonnen. Kürzlich erfolgte der Startschuss für die Arbeiten in der Pumpstation Kienburg. Beim sogenannten Secondary Containments-Projekt werden in den Stationen Stahlbetonschächte und Stahlwannen errichtet, um die Sicherheit der Anlage weiterhin auf höchstem Niveau zu gewährleisten. „Das Investitionsvolumen in Kienburg beträgt zwei Millionen Euro. Der reguläre Betrieb ist durch die Maßnahmen nicht eingeschränkt“, erläutert Mag. Ulrike Andres, Geschäftsführerin der TAL-Gruppe. Die Bauarbeiten in Kienburg werden bis Mitte 2017 dauern.

Schon seit der ersten Jahreshälfte wird in den großen Stationen in Gruben (Osttirol) und in Würmlach (Kärnten) gebaut. „Aufgrund der guten Wetterverhältnisse in den vergangenen Wochen liegen wir deutlich über dem ursprünglichen Zeitplan. In Würmlach sollen die Arbeiten im Frühjahr 2016 abgeschlossen werden, in Gruben im nächsten Herbst“, sagt TAL-Projektleiter DI Sebastian Hohmann. In Gruben und Würmlach investiert die TAL 4,2 Millionen Euro. Hohmann: „Wir setzen mit den Baufirmen Frey und Seiwald auf Partner aus der Region.“ Insgesamt fließen in Österreich rund 18 Millionen Euro in das Projekt Secondary Containments.

Über die TAL

Die TAL-Gruppe mit Ländergesellschaften in Italien, Österreich und Deutschland beliefert acht Raffinerien in Österreich, Deutschland und Tschechien. Damit versorgt sie Bayern und Baden-Württemberg zu 100 Prozent mit Rohöl, Österreich zu 90 Prozent und Tschechien zu 40 Prozent. Im Vorjahr wurden 41,2 Millionen Tonnen transportiert, das entspricht der Menge des gesamten alpenquerenden Güterverkehrs zwischen Italien und Österreich. 210 Mitarbeiter erzielten einen Umsatz von 120 Millionen Euro. Die TAL Österreich mit Sitz in Kienburg beschäftigt 26 Mitarbeiter.