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Tanklager Lenting: TAL startet umfassendes Revisionsprogramm

Die Transalpine Ölleitung liefert seit mehr als 50 Jahren Rohöl vom Hafen in Triest über die Alpen zu acht Raffinerien in Österreich, Deutschland und Tschechien. So versorgt die TAL Bayern und Baden-Württemberg zu 100 Prozent mit Rohöl. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Tanklager in Lenting, in dem die TAL sieben Rohöltanks betreibt. In dieser Woche startete die TAL in Lenting ein langfristig angelegtes Revisionsprogramm. „Wir werden ab diesem Jahr jährlich einen Tank sehr gezielt und umfassend kontrollieren. Dafür sind die Entleerung und die Reinigung des Tanks zwingend notwendig. Das dauert rund fünf Wochen“, erklärt Dr. Annett Bartscher-Hartmann, technische Leiterin der TAL Deutschland. Die gesamte Revision wird Ende Juni 2018 abgeschlossen. Der Betrieb der TAL geht dabei ohne Einschränkungen weiter. Bereits im Vorfeld wurden die umliegenden Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie die Einsatzkräfte über die Arbeiten informiert.

Mobile thermische Fackel kommt zum Einsatz

Für die Revision wird der Tank belüftet. Die dabei entstehenden Gase werden über eine mobile thermische Fackel beseitigt, die sich bereits bei anderen Einsätzen als zuverlässig erwiesen hat und ständig überwacht wird. „Im Zuge des Fackeleinsatzes können Lichter und Geräusche wahrgenommen werden, die jedoch keinerlei Gefährdung für die Umwelt und die Region darstellen“, betont Dr. Bartscher-Hartmann.

Sobald die Reinigungsarbeiten abgeschlossen sind, beginnt die Inneninspektion mit Überprüfungen der einzelnen Bestandteile des Tanks. Durch Präzisionsmesstechnik und visuelle Prüfungen durch Sachverständige wird der innere Zustand des Tanks genauestens analysiert. In enger Zusammenarbeit mit Experten und Sachverständigen werden die Reparatur- bzw. Austauschmaßnahmen definiert und deren Umsetzung kontrolliert. Nach Abschluss der Tankrevision geht der Rohöltank wieder in Betrieb.

Umfangreiches Sicherheitskonzept

Bei der Planung wurden insbesondere der Immissions-, Arbeits- und Gewässerschutz berücksichtigt. Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen überwachen TAL-Mitarbeiter, der externe Sicherheits- und Gesundheitskoordinator sowie Sachverständige. „Gefährdungsbeurteilungen, eigene Erfahrungen und jene anderer Betreiber sind in das umfangreiche Sicherheitskonzept eingeflossen. Im Mittelpunkt steht, die Maßnahmen für Mensch und Umwelt sicher umzusetzen“, sagt Dr. Bartscher-Hartmann.

Für Fragen zu den Maßnahmen steht die TAL Deutschland unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.