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Transalpine Ölleitung geht gut aufgestellt in die Zukunft

Seit 1. Jänner 2012 führen Dipl.-Ing. Oswald Steiner und Mag. Ulrike Andres die Geschäfte der TAL in Österreich. Im Rahmen einer Veranstaltung in Lienz präsentierte sich die neue Führung, der bisherige Geschäftsführer Dipl.-Ing. Sanders Schier wurde vor 120 Gästen - Bürgermeistern, Vertretern der Behörden, Partnerfirmen und Mitarbeitern - feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

"Die TAL ist ein Unternehmen mit soliden Zukunftsaussichten und wird auch in Zukunft ein verlässlicher und starker Partner für die Region sein - für die Mitarbeiter, die Partnerfirmen sowie für die Behörden und Einsatzkräfte", sagte Steiner.

Investitionsprojekte

In den kommenden Jahren stehen mehrere Investitionsprojekte auf dem Programm: "Die TAL wird unter anderem in moderne, energieoptimierte Pumpmotoren und Hochspannungseinrichtungen investieren." Ein weiterer Schwerpunkt sind Erweiterungen von Schächten und Auffangeinrichtungen in den Stationen. Steiner: "Durch unsere Aktivitäten bleiben jährlich 20 Millionen Euro in Österreich – von den Ausgaben für Energie, Personal und lokale Unternehmen bis hin zu Steuern und Beiträgen für die Infrastruktur wie zum Beispiel Hochwasserschutz und Wegeerhaltung."

Rekorddurchsatz anvisiert

Im Jahr 2011 hat die TAL 35 Millionen Tonnen Rohöl transportiert. "Für heuer planen wir einen Rekorddurchsatz von 37 Millionen Tonnen", erklärte Mag. Ulrike Andres, die neue General Managerin der TAL-Gruppe, zu der neben der österreichischen auch die italienische und die deutsche Ländergesellschaft gehören.

Über die TAL
Im Jahr 1967 wurde die TAL in Betrieb genommen und hat seitdem mehr als

eine Milliarde Tonnen Rohöl von Triest aus durch Kärnten, Salzburg und Tirol transportiert. Die TAL, die in Triest das größte Rohöllager Italiens betreibt und jährlich 430 Tankschiffe entlädt, deckt den österreichischen Rohölbedarf zu rund 90 Prozent. Ulrike Andres: "Die TAL bringt als einzige Pipeline Rohöl nach Österreich und Bayern. Sie ist damit eine strategisch wichtige Hauptschlagader für den Wirtschaftsstandort und seine Bevölkerung." Die Alternative wäre der Transport über die Straße, was eine enorme Belastung für die betroffenen Regionen darstellen würde. Die unterirdisch verlegte und damit unsichtbare Leitung erspart der Region rund 8.000 LKW-Fahrten pro Tag.

Sicherheit als oberstes Gebot

Beim Betrieb der TAL steht Sicherheit an erster Stelle. Der Technologieführer hat seit 1990 alleine in Österreich mehr als 70 Millionen Euro investiert. Die TAL verfügt über hochmoderne Kontrollzentren, die einen sicheren Betrieb der 750 Kilometer langen Pipeline garantieren. Die eingesetzte Technik entspricht den weltweit führenden Standards.

Die TAL beschäftigt 200 Mitarbeiter, davon mehr als 20 in Österreich sowie 50 bei österreichischen Partnerfirmen.